Izola ist nicht nur eine Kulisse. Izola ist unser Zuhause.
Nach sieben Fragen im Projekt Teile deine Stadt wird ziemlich klar, welches Izola wir Einheimischen uns wünschen: eine Stadt, die sich weiterentwickelt, ohne sich selbst zu verlieren. Sicher, grün und lebendig, mit Fischern, Vertrautheit und unseren eigenen Orten. Vor allem aber eine Stadt, in der Besucher verstehen, dass sie in unser Zuhause kommen.
Im Projekt Teile deine Stadt haben wir den Einheimischen vier neue Fragen gestellt. Diesmal ging es um Sicherheit, die Zukunft der Stadt, darum, was wir nicht verlieren dürfen, und darum, was auch unsere Besucher endlich über Izola verstehen sollten.
In Izola fühlen wir uns sicher
Als wir gefragt haben, wann wir uns in unserer Stadt am wenigsten sicher fühlen, wurde eines ziemlich deutlich: In Izola fühlen wir uns größtenteils sicher.
Wenn das Sicherheitsgefühl nachlässt, liegt das meist nicht an einem bestimmten „gefährlichen“ Stadtteil, sondern an ganz alltäglichen Situationen: Dunkelheit, schlechter Beleuchtung, nächtlichen Wegen allein sowie Fahrrädern und E-Scootern auf Fußgängerflächen.
Kurz gesagt: Izola ist sicher. Ein bisschen mehr Licht würde uns aber nicht schaden.
Entwicklung ja. Aber auf unsere Art.
Wie soll Izola in fünf Jahren aussehen? Schön, natürlich. Aber auch fortschrittlich, aktiv, kulturell, grün, verbunden und zugänglich. Manche wünschen sich mehr Bäume, andere mehr Kultur, wieder andere eine tierfreundlichere Stadt.
Unter den Antworten fanden sich aber auch:
• „Eigenständig.“
• „Authentisch.“
• „SICH SELBST TREU!“
Und ziemlich direkt: „Dass es in fünf Jahren nicht Koper wird!“
Die Botschaft ist klar. Izola soll sich weiterentwickeln – aber nicht auf Kosten ihres eigenen Charakters.
Was aber ist das typisch Izolanische, das wir auf keinen Fall verlieren dürfen?
Wenn wir raten müssten, würden wir wahrscheinlich zuerst das Meer nennen. Die Antworten gingen jedoch in eine andere Richtung: zu den Fischern, Sardinen und dem Fischerfest. Dazu kamen Vertrautheit, Zugehörigkeit, Zusammenhalt, Respekt, Einheimische, der Markt, lokale Gasthäuser und die kleinen Rituale des Alltags.
Jemand schrieb ganz einfach: „Ribari per sempre.“
Genannt wurden auch Delamaris, Argo und der Schornstein, alte Häuser, die Altstadt, die Ljubljanska ulica, Ambasada Gavioli, Hangar bar und Art kino Odeon. Das zeigt noch etwas Interessantes: Zum Kulturerbe gehört nicht nur, was mehrere Jahrhunderte alt ist. Auch die Industrie- und Kulturgeschichte der vergangenen Jahrzehnte ist bereits Teil des kollektiven Gedächtnisses der Stadt.
Unter den Antworten fand sich auch eine schöne Beschreibung der Lebensqualität in einer kleinen Stadt: Bäume, die Schatten spenden, der Markt und die Metzgerei sowie Geschäfte, die man in zwanzig Minuten zu Fuß erreichen kann.
Wenn wir fragen, was wir nicht verlieren dürfen, sprechen wir über Menschen, Beziehungen, Orte und Gewohnheiten. Genau darin steckt offenbar am meisten Izola.
Zuerst unser Zuhause, dann Reiseziel
Am direktesten waren die Antworten auf die Frage, was Touristen endlich über Izola verstehen sollten.
• „Wir leben das ganze Jahr hier.“
• „Izola lebt 365 Tage im Jahr, nicht nur im Sommer.“
• „Izola ist nicht nur ein Bild, sondern eine lebendige Stadt.“
• „Respekt gegenüber den Einheimischen.“
Die Botschaft lautet nicht, dass Touristen nicht willkommen sind. Ganz im Gegenteil. In den Antworten finden sich auch die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Einheimischen sowie der Wunsch, dass sich Besucher bei uns im Urlaub wie zu Hause fühlen können.
Aber Gastfreundschaft funktioniert in beide Richtungen: Der Strand ist keine Müllhalde, das Meer kein Spielzeug, und die Einheimischen verdienen Respekt. Auch uns fehlen Parkplätze. Und übrigens: Der Blinker beim Verlassen des Kreisverkehrs ist auch im Urlaub durchaus willkommen.
Wir wünschen uns außerdem, dass Besucher Izola auch außerhalb des Sommers entdecken, mit uns ins Gespräch kommen, lokal einkaufen, die weniger offensichtlichen Seiten der Stadt suchen und ihren Rhythmus spüren.
Denn Izola ist mehr als nur Strand und Sonnenuntergang.
Welches Izola wünschen wir uns also?
Eine Stadt, die sich weiterentwickelt und dabei sich selbst treu bleibt – sicher, grün, aktiv und kulturell. Eine Stadt, in der Fischer weiterhin leben und arbeiten und in der wir alte Häuser und kleine Lokale bewundern können. Eine Stadt, in der uns unsere Sprache verbindet und das Gefühl erhalten bleibt, dass wir uns noch immer alle kennen.
Izola ist zuerst unser Zuhause. Erst danach ein Reiseziel.
Das Projekt Teile deine Stadt geht mit neuen Fragen weiter. Eure Antworten könnt ihr weiterhin auf den Plakaten in der Stadt hinterlassen oder über das Online-Formular einreichen.
Dein Izola. Deine Stimme.
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